Zugdaten

(der häufigsten Waldsolmser Zugvögel)

Hier werden als Anhaltspunkt ein paar Beobachtungsdaten zu Erst- und Letztbeobachtungen aufgelistet.

Als Vergleich werden noch die Daten aus dem Lahn-Dill-Kreis angegeben

(Quelle: Vogelkundliche Berichte Lahn-Dill 11/12, 1996/1997, S. 177-182 ).

Es werden hier nur die häufigsten oder auffallendsten Arten herangezogen, für die inzwischen Daten seit 1990 vorliegen.

Naturgemäß sind die Ankunftszeiten besonders der Singvögel leichter zu erfassen. Aber auch da ist es oft so, dass Vögel bereits länger da sind, ehe sie ihren ersten Gesang erklingen lassen (in der Regel 2-4 Tage).

Vor allen Dingen beim Wegzug oder bei Winterbeobachtungen handelt es sich i.a. nicht um ansässige Vögel sondern um Durchzügler.

Mehrfach sind für die Letztbeobachtung keine Termine angegeben, weil kein verwertbares Beobachtungsmaterial vorlag.

Art   

Waldsolms

LDK

Bemerkungen   
früheste B. späteste B.  Durchschnitt 
Rotmilan

4.1.
12.2. 

30.12.

23.11. 

16.2. - 10.11.

20.2. - 2.11. 

Baumfalke 

28.4.

12.4. 

13.10.

17.10. 

25.5. - 13.9.

20.4. - 30.9. 

weniger (bes. Ankunfts-)Daten  
Wachtel 

3.5.

13.8.

4.6. - 27.7.

weniger Daten 
Turteltaube 

25.4.

18.4.

14.9.

20.9. 

3.5. - 27.8.

29.4. - 12.9. 

weniger Wegzugdaten 
Kuckuck 

10.4.

7.4. 

-

28.9. 

26.4. -

15.4. - 8.9. 

 
Mauersegler 

19.4.

12.4. 

27.8.

12.9. 

3.5. - 10.8.

21.4. - 3.9. 

 
Feldlerche 

1.1.

10.2. 

31.12.

15.11. 

24.1.-13.12.

25.2.-26.10. 

ist praktisch das ganze Jahr vertreten 
Rauchschwalbe 

28.3.

14.3. 

14.10.

2.11. 

3.4. - 2.10.

24.3.-15.10. 

 
Mehlschwalbe 

9.4.

28.3. 

4.10.

17.10. 

24.4. -24.9.

11.4. - 4.10. 

 
Baumpieper 

19.4.

4.4. 

12.10.

10.10. 

2.5. - 23.9.

12.4. - 3.10. 

weniger Daten 
Bachstelze 

2.1.

23.2. 

31.12.

26.11. 

2.3. - 30.10.

4.3. - 5.11. 

Überwinterungsversuche 2006/7 und 2007/8 
Hausrotschwanz 

7.3.

21.2. 

3.12.

27.11. 

14.3. - 7.11.

9.3. - 31.10. 

 
Singdrossel 

15.2.

4.2. 

5.12.

12.11. 

28.2. - 28.10.

23.2.-25.10. 

 
Misteldrossel 

5.1.

6.2. 

30.12.

- 

17.2.-25.12.

13.2. -  

Überwinterungsversuch 2006/7 
Sumpfrohrsänger 

30.4.

30.4. 

-

- 

20.5. -

8.5. - 

 
Zaungrasmücke 

9.4.

29.3. 

6.9.

25.9. 

22.4. - 26.8.

17.4. - 8.9. 

weniger Wegzugsdaten 
Dorngrasmücke 

9.4.

14.4. 

6.9.

29.9. 

26.4. - 2.9.

24.4. - 12.9. 

weniger Wegzugsdaten 
Gartengrasmücke 

20.4.

9.4. 

-

2.5. -

25.4. - 

 
Mönchsgrasmücke 

26.3.

18.3. 

6.10.

14.10. 

9.4. - 25.9.

2.4. - 26.9. 

weniger Wegzugsdaten 
Waldlaubsänger 

16.4.

11.4. 

-

2.5. -

20.4. - 

 
Zilpzalp 

7.3.

25.2. 

30.11.

27.11. 

15.3.-16.10. 

11.3.-18.11.

 
Fitis 

26.3.

25.3. 

22.9.

21.10. 

11.4. -

1.4. - 1.10. 

 
Trauerschnäpper 

11.4.

3.4. 

-

- 

27.4. -

17.4. -  

 
Neuntöter 

4.5.

15.4. 

11.8.

20.9. 

12.5. -7.8.

27.4. - 11.9. 

weniger Daten 
Girlitz 

20.3.

8.3. 

2.11.

11.12. 

5.4. - 29.9.

24.3.-22.11. 

 
Und jetzt noch zwei typische Durchzügler:         
Kranich (Heimzug)  24.1.  26.3.  28.2. - 10.3.  weniger Daten 
Kranich (Wegzug)  24.9.  28.12.  19.10.-27.11.   
Wiesenpieper (Heimzug) 

3.1.

20.2. 

16.5.

29.3. 

6.3. - 20.4.

10.3. 

etwas weniger Enddaten 
Wiesenpieper (Wegzug) 

15.8.

2.10. 

31.12.

12.12. 

21.9.-16.11. 

21.11.

 

Diese eigenen Daten basieren auf Beobachtungen, die täglich erfasst werden und über die Länge der Zeit recht gute Einblicke über lokale Besonderheiten oder vielleicht auch mal über Tendenzen geben.

Die Daten sind in Excel-Tabellen gespeichert und erlauben so auch eine grafische Auswertung wie es die drei folgenden Beispiele anhand häufiger Arten zeigen (2000 - 2009). So erhält man einen Eindruck über die jahreszeitliche Verteilung der Beobachtungshäufigkeit.

(Auf der y-Achse wird die Anzahl der tatsächlichen Beobachtungstage im Vergleich zu den möglichen Beobachtungstagen in Prozent dargestellt (0% - keine Beobachtung, 100% - Beobachtung an jedem möglichen Tag im Monat.)

Hausrotschwanz
Hausrotschwanz
Singdrossel
Singdrossel

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